Stiftungsfest

17 Okt

vom 17. bis 19. Juni 2022

Konzert am Samstagnachmittag

Nach einer tollen Kneipe am Freitagabend stand als nächstes das Konzert zum Stiftungsfest auf dem Programm, das am Samstag, den 16. Juni um 15 Uhr auf dem Ingvaeonenhaus stattfand. Michel als Musenwart hatte gemeinsam mit Moritz, der das Konzert moderierte, ein anderthalbstündiges Programm zusammengestellt.

Ein besonderes Highlight erlebten die Zuhörer direkt zu Beginn des Konzerts, denn Bbr. Daniel Fischer hat seit Längerem mal wieder auf dem Haus vorbeigeschaut und zwei Stücke auf dem Klavier gespielt.

Danach folgten zwei Beiträge, die erst einige Abende zuvor von Denise und Moritz geplant wurden. Denise hat gesungen und wurde von Moritz am Klavier begleitet. Vor der Pause lieferte Moritz noch zwei weitere Beiträge am Klavier, bei denen er selbst gesungen hat.

Nach der Pause ging es mit zwei Stücken weiter, die Marten zu Schulzeiten als Teil einer Drei-Personen-Band aufgeschrieben hatte. Marten selbst saß am Klavier und begleitete (oder eher leitete) Lea an der Klarinette und mich an der Querflöte.

Nach unserem Trio folgten Beiträge von Moritz, der Klassik auf der Gitarre spielte, was ich besonders schön fand, denn so etwas hatte ich persönlich vorher noch nicht oft gehört. Was mich ebenfalls besonders gefreut hat, war ein Beitrag, der nicht aus der Aktivitas stammte. Lola, die Freundin von Lorenz, hat ein französisches Lied am Klavier gespielt und dazu gesungen.

Anschließend spielte Leo ein Stück auf seiner Geige, das er bereits beim Ingvaeonenfest im letzten Herbst gespielt hatte, das aber immer noch genauso gut war.
Den krönenden Abschluss bildete ein Duett mit Leo an der Geige und Lola am Klavier.

Ich bekam auch von den Gästen die Rückmeldung, wie beeindruckend es gewesen sei, dass wir ein anderthalbstündiges Konzert zusammengestellt hätten, und wie vielfältig es gewesen sei. Dem kann ich mich nur anschließen und möchte mich bei den beiden Organisatoren und allen, die etwas beigetragen haben, bedanken.

Festball am Samstagabend

Ein sehr warmer Abend im Juli, drei E-Scooter mit Ingvaeonen in Abendgarderobe, Tomatenkaltschale, Schützenfest in der Nachbarschaft und um 6 im Bett, das sind die ersten Assoziationen, die ich mit Beginn des Balls im Hotel Münnich in Münster Gremmendorf zum 75. Jahrestag der Ingvaeonia verbinde. 

Allen denen, die dabei waren, muss ich wohl kaum daran erinnern, wie warm es an diesem wunderschönen Tag war. Für alle anderen, die nicht dabei waren: auch abends um 20:00 zeigte das Thermometer noch knappe 30 Grad an. Auch die E-Scooter Fahrt, auf die sich Marten, Nicholas und ich begaben, da wir die Kaltschalen für den AHV Konvent am nächsten Tage ein bisschen zu langsam zubereiteten, brachte nicht die erwünschte Abkühlung. Ich, das allererste Mal auf einem E-Scooter, musste mit Enttäuschung feststellen, dass 20 km/h nicht wirklich schnell sind… Naja auf jeden Fall bot sich allen Menschen und vor allem den Schützenfestgästen in Gremmendorf ein interessantes Bild. 

Etwas verspätet startete der Festakt mit einer Rede unserer Präsidin Michelle Oppermann und mit einleitenden Grüßen des amtierenden SV-X Marten Konstantin Gerdes. Vor dem Essen, sorgten Moritz und Denise für ein wenig musikalische Unterhaltung. Und auch unser AHV Vorsitzende Jockel war sich keiner Grußworte zu Schade. Dazu überreichte er den 100-Semester Zipfel an Bbr. Herwig Niemeyer.

Das Buffet bestand aus Gurkenkaltschale und Salatbowl als Vorspeise, Schweinerückensteak, Spaghetti in Knoblauchsoße und Ziegenkäse auf Gemüsebett, als Nachtisch erfreute uns die typisch münsterländische Herrencreme. Die vegetarische Variante und der Nachtisch waren aus meiner Perspektive auf jeden Fall sehr lecker. Nach dem Essen erfreute uns Henrik mit einer Weiterführung seines Scetches vom letzten Ingvaeonenfest, indem der die Geschichte mit den Nachnamen der Ingvaeonen weitererzählte. Am späten Abend versuchte Bbr. Kalli Sipply uns mehr oder weniger erfolgreich mit Comedy zum Thema Schönheitschirurgie zu unterhalten. 

Im Anschluss wurde der Tanzteil des Abends eröffnet. Nach den ersten ein zwei Tänzen verlagerte sich der sonst eher tanzfreudige Teil der Aktivitas nach draußen, wahrscheinlich auch dem Wetter geschuldet, denn draußen war es deutlich angenehmer. Bis zum nächsten Ball müssen wir aber auf jeden Fall unser Tanzdurchhaltevermögen zurückgewinnen. 

Ein kleiner Kreis der Aktivitas feierte dann nach dem Ende im Hotel Münnich noch ADH weiter, und es endete, wie häufig nach Stiftungsfesten, bei einer kleinen Morgenmalzeit bei McDonalds, bevor es dann auch für uns ins Bett ging.