Vortrag „Art Tatum“- ein vergessenes Genie

8 Jan

So früh im Jahr fanden sich leider nur wenige Zuhörer ein, um dem Vortrag von Jens zu lauschen. Jens hat an diesem Abend den zu Unrecht unbekannten Jazzmusiker und großen Klaviervirtuosen Art Tatum vorgestellt. In einer kleinen gemütlichen Runde schaffte er es die kleine Gruppe von diesem Jazzpianisten zu faszinieren. Mit Youtube Videos und Musikaufnahmen konnte so anschaulich und nachvollziehbar das musikalische Talent dieses Ausnahmekünstlers aufgezeigt werden.
Auch nachdem der offizielle Vortrag zu Ende war, wurde sich noch weiter über den Künstler und Jazz im Allgemeinen ausgetauscht. Denn Jens nutzte den Abend auch dazu die Aktiven in die Welt des Jazz einzuführen.

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Beethovenabend

17 Dez

Zum 245. Tauftag von Beethoven fanden sich am 17.12.2015 Aktive und Mitglieder des OV Münster zu einem gemütlichen Abend in der Wehrstraße ein. Mit einer leckeren Gemüsesuppe und einer Auswahl belegter Brötchen konnten sich die 22 Teilnehmer gut gesättigt in den Abend stürzen. Zunächst wurden die üblichen „Familiennews“ vom OV ausgetauscht. Im Anschluss trug Bbr. Friedhelm unter dem Licht des Tannenbaums “Eine Pilgerfahrt zu Beethoven” von Richard Wagner vor.
Tatsächlich überschnitten sich die Lebzeiten der beiden Komponisten lediglich um vierzehn Jahre. Als Wagner 16 Jahre alt ist, erlebt er Beethovens Oper Fideleo. Euphorisiert von diesem Erlebnis beschließt Wagner selbst Musiker zu werden. Später gilt Wagner als Experte für Beethoven-Dirigate. Seine Begeisterung für Beethoven verarbeitet Wagner literarisch in dem von Friedhelm vorgetragenen Text. Musikalisch begleitet wird der Vortrag am Klavier von den beiden Aktiven Tuan und Luis. Sie bieten unter anderem „Für Elise“ und „Pathétiqe – 1. Satz“ dar.
Im Anschluss an die Pilgerfahrt singen alle Anwesenden noch die Ode an die Freude. Ein kurzes Video darüber findet sich in der Ingvaeonia Facebook Gruppe. Besonders die zweite Strophe charakterisiert für Friedhelm das Leben im SV:
„Wem der große Wurf gelungen, Eines Freundes Freund zu seyn, Wer ein holdes Weib errungen, Mische seinen Jubel ein!
Ja – wer auch nur eine Seele Sein nennt auf dem Erdenrund! Und wer’s nie gekonnt, der stehle Weinend sich aus diesem Bund!“
Auch wenn man sicher streiten kann, ob diese Strophe wirklich den SV charakterisiert, war es ein schöner Abschluss für den Abend und ein Hauch von Beethoven lag in der Luft. Jung und alt vereint durch einen der größten Komponisten der Menschheit.
Besonderer Dank gilt den Organisatoren Carla, Karl-Jürgen und Mechthild und natürlich Friedhelm, der diesen Abend angeregt und durchgeführt hat.
Zusammenfassung: Eine Pilgerfahrt zu Beethoven – von Richard Wagner
In “Eine Pilgerfahrt zu Beethoven”, geschrieben von Richard Wagner, beschreibt der Autor seine fiktive Reise zu Beethoven und anschließend seine Begegnung mit ihm.
Um seine Reise nach Wien zu finanzieren muss Wagner unliebsame Engagements antreten – eine Art musikalische Prostitution. Immer wieder begegnet Wagner auf seiner Reise zufällig einem Engländer – einer von Wagner in die Erzählung eingeflochtene fiktive Figur. Dieser stellt sich ihm als Musiker vor, jedoch wird schnell klar, dass es mit dem musikalischen Talent des Engländers nicht weit her ist. Anfangs fasziniert Wagner noch, dass sehr unterschiedliche Menschen aufbrechen, um Beethoven zu begegnen. Mit zunehmender Reisedauer wird Wagner jedoch mehr und mehr genervt von dem englischen Event – Touristen.
Immer wieder treffen Wagner und der ungeliebte Engländer während der Reise aufeinander. Letztendlich erreicht Wagner Wien. Nun in Beethovens Nähe zu sein, versetzt ihn in Ekstase. Gegenüber Beethovens Haus bezieht Wagner einen Gasthof. Allerdings wird er enttäuscht, da sein Idol alle Besucher abweist. Später erfährt Wagner, dass zu viele englische Touristen versuchen zu Beethoven vorzudringen. Nach vier Tagen und einem Tipp vom Gastwirt begegnet Wagner Beethoven in einem Biergarten. Jedoch wird Beethoven völlig verschreckt, da erneut der Engländer auftaucht. Nach einem Bittbrief empfängt Beethoven dann jedoch Wagner und den sich dazwischen drängenden Engländer.
Im „Heiligtum“ angelangt, gestaltet sich die Kommunikation mit dem tauben Beethoven als schwierig und Beethoven scheint abweisend zu sein. Als jedoch der Engländer „Dämon“ die Szene verlässt und seine Partituren an Beethoven zur Ansicht übergeben hat, hellt sich die Miene von Beethoven auf. Beethoven und Wagner tauschen Komplimente aus, Wagner berichtet von seiner Fideleo Euphorie und Beethoven klagt über seine Taubheit. Letztlich streicht Beethoven die Engländer Partituren mit einem großem X durch, ohne sie auch nur eines Blickes zu würdigen. Wagner wird die Partituren jedoch nicht dem Engländer übergeben, um das unrühmliche Verhalten des Engländers nicht noch aufzuwerten.

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Aktivenfahrt nach Irland

11 Sep

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Vom 01. bis zum 10. September waren wir mit insgesamt zehn Frau und Mann auf Aktivenfahrt in Irland.

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Während wir den ersten Tag noch in Dublin in einem Hostel verbrachten, machten wir uns am zweiten Tag sogleich auf die 5-stündige Autofahrt nach Baltimore, einer kleinen beschaulichen Fischerstadt ganz im Süden des Landes, wo wir die nächsten Tage im Hause Rover’s Rest verbrachten.

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Von dort aus unternahmen wir zahlreiche Wanderungen und erkundeten die Gegend auf eigene Faust: Nur 20 Minuten zu Fuß entfernt ist der spanische Turm vorzufinden; einer von ehemals vielen Signaltürmen, die entlang der irischen Küste zu finden waren und von dem man einen erhabenen Ausblick über die weite Küstenlandschaft auf der einen und das hügelige Inland auf der anderen Seite genießen kann.

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Etwas weiter entfernt von unserer Bleibe war der weiße Stein, den die Einwohner auch „The Beacon“ nennen; ein fast 15 Meter großer Monolith mit einem Durchmesser von 5 Metern, der zusammen mit dem Leuchtturm auf der in der Nähe gelegenen Insel Sherkin ein Leuchtfeuer für in die Bucht einfahrende Schiffe darstellte.

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Wenn wir unsere Zeit nicht mit Wanderungen in der Natur verbrachten, genossen wir entweder gemütliche Abende im Wohnzimmer oder ließen uns in den örtlichen Pubs und Restaurants nieder, wo wir allen voran den Cider – einen irischen Apfelsaumwein – als Delikatesse zu schätzen lernten. So ist es wenig verwunderlich, dass die Zeit wie im Flug vergingen und nicht wenige von uns sich schon am letzten Tag der Abreise vornahmen, noch einmal nach Irland zurückzukehren.

SV-Pfingstsegeln

26 Mai

Vom 22.-26. Mai 2015 fand in Plau am See das Pfingstsegeln statt.

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17 Mai

Interdisziplinärer Vortragsabend

16 Mai

Vortragsabend

Am 16. Mai 2015 fand bei uns der Interdisziplinäre Vortragsabend statt. Vielen Dank an alle, die da waren und vor allem an die Vortragenden! Es war ein sehr schöner Abend mit interessanten Beiträgen und anregenden Diskussionen. Vorträge gab es zu folgenden Themen:

Die Eisenbahngeschichte von Münster – Heinz
Die Chancen und Risiken von Fairtrade – Marie
Gestaltungsmöglichkeiten der Kommunalpolitik – Jens

Außerdem gab es einen kurzen Impulsvortrag über „Culture Jamming“ von Linus.

Wir freuen uns auf nächstes Mal!

9 Mai

Literatursofa

19 Apr

„Musisch zu sein heißt ja nicht zwingend, sich nur musikalisch zu betätigen.“ – Dies antworten wir Ingvaeon*innen Außenstehenden oft auf die Frage, ob wir denn in unserer musischen Verbindung alle ein Instrument spielen müssten.

Um den Worten Taten folgen zu lassen veranstalteten wir daher auf Evas Anregung hin einen Literaturabend.
Ursprünglich war angedacht, ein Buch gemeinsam auszuwählen und anschließend über dessen Inhalt zu diskutieren. Um Kurzentschlossene nicht von der Teilnahme an unserer Veranstaltung auszuschließen, entschieden wir uns jedoch dazu, dass jeder einen Abschnitt seines Lieblingsbuches vorstellen sollte.
Es war spannend zu erfahren, mit welcher Art von Literatur sich die einzelnen Aktiven in ihrer Freizeit beschäftigen. So bekam man zudem aus der schier unüberschaubaren Vielfalt der literarischen Kunst die Lieblingsstücke der anderen vorgestellt.
Auch wenn die Veranstaltung sehr geglückt ist, gibt es dennoch einige Punkte, mit denen sich der Literaturabend künftig noch verbessern ließe.

Literatursofa

Es wäre eine tolle Bereicherung für diese Veranstaltung, wenn auch ein paar Hohe Damen und Alten Herren an ihr teilnehmen könnten, um ihr Wissen mit uns zu teilen. Möglicherweise macht es auch Sinn, die einzelnen Stücke mit kurzer Inhaltsangabe und der Einordnung in eine literarische Epoche aufzubereiten. So würden die Zuhörer den Inhalt eines ihnen unbekannten Werkes noch besser verstehen.

Wenn sich diese Veranstaltung in der Zukunft etablieren würde, könnte so vielleicht ein Literaturzirkel entstehen!

Für diese tolle Veranstaltung besteht definitiv Wiederholungsbedarf!