27 Jun

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Literatursofa über Zoom 01. Dezember 2020

8 Mai

Drei Wochen vor Weihnachten – mitten in der Pandemie. Weihnachtsstimmung? Gute Laune? Weihnachtsmarkt oder einen Ausflug in den Schnee? – leider nur in unseren Gedanken möglich.

An einem Abend im Dezember versammelten sich einige Ingvaeonen im Saal und über Zoom, um gemeinsam einen Ausflug in die Literatur des „Winters“ zu beginnen. Denn das diesjährige Literatursofa stand unter dem Motto „Winter“.

Der Abend begann mit einer Kindergeschichte des DDR-Autors Peter Hacks (1928-2003) in der sich ein Bär auf einen Försterball geschlichen hatte, der eigentlich von den Förstern gejagt werden sollte. Begleitet wurde dieser Beitrag, dank Corona und Moderner Technik, mit den Zeichnungen aus dem Buch.

Darauf folgten unter anderem Gedichte aus der Sammlung „A poem for every night of the year“. In dieser Sammlung gibt es, wie der Titel schon sagt, zu jedem Datum ein anderes englischsprachiges Gedicht. Wir hörten unter anderem das Gedicht des entsprechenden Datums und einige andere schöne Gedichte.

In einem anderen Beitrag hörten wir eine etwas andere komödiantische Wintergeschichte. Am 8. Dezember fing es an zu schneien, eine Frau und ein Mann bereiteten sich auf Weihnachten vor. Tag für Tag gibt es mehr Schnee, die beiden schneien ein. Es wird von Tag zu Tag dargestellt, was sich ändert, die Frau hält es nicht mehr aus, das Dach stürzt ein, und am Ende findet sich der Mann in einer Anstalt wieder. Anders, wie sich das jetzt vielleicht anhört ist die Geschichte sehr humorvoll gewesen.

Außerdem reisten wir gedanklich in Charlottes Buch in das winterliche New York. Ja ihr habt richtig gelesen: Bschw. Charlotte Büscher hat ein (noch) nicht veröffentlichtes Buch geschrieben, in dem es um die merkwürdige Phase vor dem richtigen Erwachsensein, Familiendynamiken und Freundschaften geht, genauer um zwei Frauen, die aus unterschiedlichen Beweggründen nach New York kommen und sich mit Umständen in einander verlieben.

Aufgelockert wurde unser Abend durch Lieder aus dem Hörspiel: „Der Schweinachtsmann“ nach einem Kinderbuch von Anfang der 2000er Jahre, in dem ein Schwein die Rolle eines Aushilfsweihnachtsmanns übernimmt.

Natürlich hatten wir noch viele weitere Beiträge, auf die ich gerade nicht mehr genau komme, bitte verzeiht mir das.

Na ja, auch wenn diese Veranstaltung Hybrid war, kann ich als Zoom-Teilnehmer sagen, wir hatten einen superschönen, gemütlichen und gemeinschaftlichen Abend, in dem wir alle viele schöne Impressionen über den Winter bekommen haben. Dieser Abend war perfekt, um ein bisschen runterzufahren und zwischen Uni, Klausuren und Corona-Stress auch ohne Weihnachtsmärkte, nicht zu vergessen, dass bald Weihnachten ist.

Das etwas andere Stiftungsfest, zweiter Versuch 14. November 2020

8 Mai

Ein ehrenwertes Haus

Vor 100 Semestern sind die Ingvaeonen in ihr 1A Haus in der Wehrstraße eingezogen. Das soll gefeiert werden, sodass wir unser Stiftungsfest im Sommer ohne Widerrede in den Winter verschoben. Dieser Plan ging leider nicht auf. Statt also die Aktivitas Teilnahme-Zahlen und eine entsprechende Tischordnung für die Stiftungsfestkneipe ausrechnen zu lassen, versammelten sich alle Ingvaeonen vor ihren eigenen Rechnern, um eine weitere Online-Kneipe zu schlagen – eine Chance, unsere Erfahrung mit Online-Formaten unter Beweis zu stellen.

Rasch bauten die Ingvaeonen auf dem Haus das wohlerprobte Mikrophon-Equipment auf, um Präsiden (Bbr. Henrik Hegenberg), Bierorgel (Bbr. Marten Geerdes) und Gesang der übrigen im Haus Wohnenden zu übertragen. Das Kneipgefühl wurde besonders durch die vielen lustigen Biermimiken verstärkt – häufig in musikalischer Form: Beispielsweise hatte sich ein Flaschenorchester geformt, um unser Bundeslied zu performen.

Ganz besonders hat Bschw. Charlotte Büscher sich ins Zeug gelegt, einen ihrer Texte darzubieten: Ein Ingvaeonen-Haus. Sie sang auf der Melodie zu „Ein ehrenwertes Haus“ von Udo Jürgens über eine lange Reihe von schönen Erinnerungen, die sie in ihren 2 Jahren auf dem Haus machen durfte. Dazu begleitete sie sich selbst auf dem Klavier.

Ein weiteres Highlight waren die spontanen Powerpoint-Präsentationen. Unvorbereitet wurden 5 unserer Bundesgeschwister dazu auserkoren, zu vorher festgelegten Themen einen Vortrag zu halten. Dazu hatte Präside Henrik Präsentationen vorbereitet, die mit thematisch mehr oder minder passenden Bildern aufwarteten. Die Bilder waren quatsch, die Vorträge quätscher, aber die Kneip-Corona war begeistert.

Mit Vorträgen und Liedern verging ein akademisch-musischer Abend mit feucht-fröhlichem Ausgang trotz Lock-down.

Sobald wir wieder außerhalb feiern dürfen, werden wir uns hier versammeln, um löbliches zu tun: Unseren Bund und sein Haus zu ehren.

Kreativtag – Stick-Workshop 17. Januar 2021

8 Mai

Obwohl der Kreativtag am 17. Januar zuerst wie eine der Veranstaltungen ausgehen könnte, die aufgrund von Corona ausfallen würden, konnte letztendlich doch gestickt werden.

Nachdem jeder vorab sein Stickmaterial erhalten hatte, trafen wir uns also über Zoom, um das Sticken zu lernen.

Nach einer kurzen Einführung in die wichtigsten Techniken stickte jeder für sich, während über Zoom gequatscht, Hörbücher gehört und gelacht wurde. Zum Sound von „Die drei Fragezeichen – Schrecken aus Moor“ stickte Henrik unsere Farben auf seinen Pullover, Charlotte stickte Sonnenblumen auf eine Bluse und Elli stickte ebenfalls Blüten auf einen Kissenbezug.

Dabei waren Olivia, Marten, Henrik, Lisa, Theresa und Teresa, Charlotte und Michelle und ich. Tatsächlich war es keine besonders aufregende Veranstaltung, aber für alle eine sehr willkommene Pause vom Lernen und eine schöne Gelegenheit entspannt miteinander zu quatschen.